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S P O R T R E V U E O K T O B E R 2 0 0 3
JAN TANA CLASSIC 2003
SUSANNE BOCK BERICHTET ÜBER IHR PROFI-DEBÜT AM 15./16. AUGUST 2003 in USA
Nach langem Flug bin ich mit meinem Mann am 12. August 2003 in Charlotte/North Carolina gelandet. Ich hatte somit genügend Zeit, mich auf die Vorwahl am Freitag, den 15. August, vorzubereiten. Der 1. Wettkampftag begann mit der Pressekonferenz um 12 Uhr und mit dem Meeting für alle Frauen-Klassen um 13 Uhr. Im Schwergewicht machte ich mit Startnummer 16 bei der Vorwahl um 18 Uhr den Anfang und nach dem Line-up, der Symmetrierunde und den Muskelvergleichsrunden aller Athletinnen kam der erste vom Kampfgericht gewünschte Gruppen-Vergleich: Susanne Bock, Helle Nielsen und Beth Roberts. Wow, ich war mehr als happy, beim ersten Vergleich dabei zu sein. Ich hatte noch zwei weitere Vegleiche und ich beendete die Vorwahl mit einem sehr guten Gefühl. Das Finale am 16. August begann um 17 Uhr und auch hier war ich die erste im Schwergewicht. Für meine Kür wählte ich den Marilyn Monroe-Song "l wanna be loved by you", was beim Publikum sehr gut ankam und mit großem Applaus belohnt wurde. Auch die amerikanischen Athletinnen gratulierten mir dazu und vor allem zu meiner Choreographie. Ich hatte offensichtlich ins Schwarze getroffen und freute mich sehr darüber. Nachdem alle 8 Teilnehmerinnen ihre Kür gezeigt hatten kamen die Top 5 zum Finalstechen auf die Bühne. Nach kurzem Pflichtvergleich folgte das Posedown und dann der spannendste Moment - die Siegerehrung. Würde Beth Roberts ihren Titel verteidigen können? Ich wurde als Vierte aufgerufen und war darüber sehr froh, allerdings habe ich Platz drei nur knapp verpasst. Der Sieg im Schwergewicht und später auch der Gesamtsieg ging jedoch an Helle Nielsen aus Dänemark. Im Schwergewicht startete auch Annett Wittig und belegte Platz 6. Sie war gut in Form, aber sehr nervös. Vielleicht lag es auch an ihrer späten Anreise am Donnerstag. Susanne Niederhauser aus Österreich belegte im Leichtgewicht bei fünf Teilnehmerinnen in sehr guter Form den 4. Platz. Insgesamt war mein Profi-Debüt ein großes Erlebnis. Besonders gefreut haben mich die vielen Wünsche, dass ich recht bald wieder in USA auftreten soll. |